Costa Rica – Der Garten Eden

Die Pflanzen in Costa Rica bestechen vor allem durch ihre Vielfalt. Naturfreunde finden in Costa Rica ein Paradies für unzählige Pflanzenarten auf engem Raum. Costa Rica ist in den Tropen gelegen, umfasst jedoch gleich zwölf unterschiedliche Vegetationszonen. Besucher entdecken neben Mangrovensümpfen und tropischen Regenwäldern auch Trockenwälder, eine baumlose Steppenlandschaft (páramo genannt) und in windiger Höhe das Talamanca-Gebirge.

Costas Ricas Pflanzenwelt hält in der Tat einige interessante Überraschungen bereit. Hier ein schmaler Auszug in Zahlen:

800 
So viele Farnarten wurden allein in Costa Rica bereits entdeckt
1400
Das ist die Zahl der Orchideen-Arten, die in Costa Rica bisher entdeckt werden konnten. Diese auch in Deutschland sehr beliebte Pflanzenart wächst auf Höhe des Meeresspiegels, fühlt sich allerdings vor allem in tropischen Regenwald sehr heimisch.
2000
Umfasst die Arten der Bromelien. Kaum zu glauben, doch manche Arten erreichen Ausmaße von bis zu 1,20 m.

Vegetationszonen

Leslie R. Holdridge lebte von 1907 bis 1999 und unterteilte Costa Rica in insgesamt 12 Vegetationszonen. Der berühmte Tropenforscher nahm seine Gliederung anhand der Bodenbeschaffenheit, des Klimas und der dort heimischen Lebewesen vor.  Die drei großen Vegetationszonen Regenwald, Trockenwaldgebiete und Savanne und Steppe lassen sich in weitere kleinere Untergruppen unterteilen.

Paramo Vegetation: Subalpine Zone (3000 m bis Baumgrenze)
Immergrüner Bergregenwald (1500 m – 3000 m)
Immergrüner, prämontaler Bergregenwald (800 m – 1500 m)
Tropischer Halbgrüner oder Trockenwald: mit Laubbäumen während der Blütezeit (bis 800 m)
Mangrovenlandschaft
Savannenlandschaft
 

Dies ist nur eine Auswahl der Vegetationszonen. Botaniker haben noch weitere Unterteilungen nach Niederschlag und Bodenbeschaffenheit vorgenommen.

 
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